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Forschungsprojekt Designetz – 5. Haltestelle an der „Route der Energie“ in Saarlouis eröffnet

Nach Inbetriebnahme der Haltestellen in Freisen, Mettlach und Perl ist die „Route der Energie“ durch das Saarland nun auch in Saarlouis erlebbar. Am Dienstag, 14. Mai, wurde an der Trafostation Siedlerstraße eine weitere Haltestelle eröffnet. Mit ihr können alle Interessierte über eine App spielerisch in die Welt der Energiewende eintauchen. In Saarlouis ist das ab sofort sogar an drei Orten möglich: An der Trafostation Siedlerstraße, im Rathaus und im Kundencenter der Stadtwerke.

Staatssekretär Jürgen Barke: „Die erfolgreiche Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe - sie gelingt nur, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Die ‚Route der Energie‘ hat daher die wichtige Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. Gerade Privathaushalte haben eine tragende Rolle bei der Energiewende, denn sie können zunehmend ihren eigenen Strom produzieren und ins Netz einspeisen. Wie sich diese Umverteilung organisieren lässt - auch daran forschen wir in Designetz. Es ist gut und wichtig, dass die Energiewende im Saarland mit der Route der Energie sichtbar wird.“

So findet auch in Saarlouis ein maßgebliches Forschungsprojekt im Rahmen von Designetz statt. Die Stadtwerke realisieren in Kooperation mit der Hager Group und weiteren Partnern innovative Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft. Hierbei werden intelligente Automatisierungslösungen, moderne Netzkomponenten sowie zugehörige Kommunikationstechnologien entwickelt, um eine Versorgungsinfrastruktur, die auch bei steigenden Herausforderungen stets eine sichere, zuverlässige und umweltfreundliche Energieversorgung gewährleistet, aufzubauen. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Netzkomponenten wurden nach der Eröffnung der Haltestelle offiziell in Betrieb genommen.

HINTERGRUND

Designetz ist ein Forschungsprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums mit 47 renommierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen, das sich über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland erstreckt. In den drei Bundesländern gibt es zwar regional große Überschüsse an Erneuerbaren Energien, aber auch großen Energiebedarf in hochindustriellen Ballungszentren (Verbrauchszentren). Das lässt Designetz zu einer Blaupause der Energiewende werden. Das Ziel ist zu zeigen, wie intelligente Netze mit der Einspeisung von Erneuerbarer Energien eine sichere und effiziente Energieversorgung gewährleisten und welche Konzepte und Technologien hierfür eingesetzt werden können. Bis Ende 2020 will Designetz deswegen ein skalierbares Konzept für eine sichere und effiziente Energieversorgung in ländlichen und städtischen Regionen mit einem hohen Einspeiseüberschuss an Erneuerbarer Energie entwickeln und sichtbar machen. Aus dem Saarland sind u.a. die Hager Group, die Scheer GmbH, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Universität des Saarlandes, die Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw) und die Stadtwerke Saarlouis GmbH beteiligt. Das hochkarätige Konsortium wird geführt von innogy. Konsortialführer im Saarland ist die VSE AG.

designetz.de

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