Ein anaphylaktischer Schock oder allergischer Schock ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion. Er wird ausgelöst durch Allergene wie Insektengift, Nahrungsmittel oder Medikamente, auf die der Betroffene besonders heftig allergisch reagiert. Betroffen sind verschiedenen Körperregionen wie die Haut, die Atemwegen, der Verdauungstrakt und auch das Herz-Kreislauf-System. Da bei dieser Reaktion lebenswichtige Organe betroffen sind, kann unter Umständen infolge eines Kreislaufversagens sogar der Tod eintreten.

Die Österreichische Lungenunion hat daher eine Videoserie initiiert, um Betroffene, Kinder und Eltern rechtzeitig und umfassend über allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock zu informieren. Im Ernstfall kann es um Sekunden gehen, wichtig ist daher das richtige Handeln.

Im Interview: Assoc.-Prof. Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber, Dr. Rudolf Schmitzberger, Assoc.-Prof. Dr. Gunter Sturm, OA Dr. Isidor Huttegger, Univ.-Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi

Eine Initiative der Österreichischen Lungenunion, mit freundlicher Unterstützung von MEDA Pharma GesmbH.

Handhabung des Pens

Bei manchen Personen ist bekannt, dass – zum Beispiel nach Insektenstichen – eine starke allergische Reaktion auftritt, die zu einem anaphylaktischen Schock führen kann. Für diese Menschen ist es sinnvoll, das Notfallset zu verwenden. Es enthält einen sogenannten Autoinjektor, mit dem sich der Betroffene im Notfall (direkt nach einem Wespenstich etc.) selbst Adrenalin in den Oberschenkelmuskel spritzen kann. Das muss aber geschult werden. Univ.-Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi von der Medizinischen Universität Wien führt selbst diese Schulungen bei Betroffenen durch.

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