Zeugen des Glaubens

Gelebtes Christsein in der Neuzeit

Hl. Edith Stein - Folge 1

Mit Edith Stein / Sr. Teresia Benedicta a Cruce OCD verfügt die katholische Kirche über eine außerordentliche Zeugin des Glaubens. Am 12. Oktober 1891, kam Edith Stein als elftes Kind einer jüdischen Familie in Breslau zur Welt. Obwohl in einem tiefreligiösen Umfeld geboren sah sie sich mit vierzehn Jahren als Atheistin. Sie begann, sich für soziale Angelegenheiten zu interessieren und für Frauenrechte und das Recht auf gleiche Bildung für alle zu kämpfen. Nach Studien in Breslau und Göttingen promovierte sie in Freiburg im Fach Philosophie. Schon während ihres Studiums begann sie sich mit dem katholischen Glauben auseinanderzusetzen. 1922 empfing sie die Taufe; 1933 trat sie als "Teresia Benedicta a Cruce“ in den Karmel von Köln ein. Am 31. Dezember 1938 übersiedelte sie in den Karmel von Echt in den Niederlanden, um der von den Nationalsozialisten ausgehenden Lebensgefahr zu entkommen. Vergebens, am 2. August wurde sie im Karmel von Echt verhaftet. Sieben Tage später, vermutlich gleich nach ihrer Ankunft im KZ Birkenau, erfolgte ihre Ermodung in der Gaskammer. 1987 wurde Edith Stein in Köln seliggesprochen, 1998 erfolgte ihre Heiligsprechung in Rom. Im Gespräch mt Robert Rauhut erläutert Ulrich Nersinger die Bedeutung der Heiligen als Philosophin, Ordensfrau und Märtyrerin.

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