Wendepunkte der Kirchengeschichte

Unsere neue 14-teilige Serie ist eine Reise durch 2000 Jahre Christentum. Auf diesem Weg durch die Kirchengeschichte gibt es Wendepunkte. Wendepunkte der Kirchengeschichte sind Kristallisationspunkte von Ereignissen, die das Glaubensleben grundlegend beeinflusst haben. Robert Rauhut spricht mit dem Historiker Ulrich Nersinger u.a. über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero, den “Sacco di Roma” und die Schlacht von Lepanto. Zu den Themen gehören aber auch Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte wie die Enzyklika “Mit brennender Sorge”, das Attentat auf Papst Johannes Paul II. und der historische Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Folge 6 - 15. Juni 1520: Der Papst droht Martin Luther den Kirchenbann an

In Deutschland verlangte der Augustinermönch Martin Luther (1483-1546) vom Papst Reformen. Einer der konkreten Anlässe war der Ablasshandel. Am 15. Juni 1520 drohte Papst Leo X. (1513-1521) Luther mit der Bulle „Exsurge Domine“ die Exkommunikation an. Als der Ordensmann seine häretische Kritik nicht zurücknahm, verhängte der Papst den Kirchenbann - wenig später erfolgte vom Kaiser aus die Reichsacht. Doch Luthers Landesherr, hielt schützend die Hand über ihn. Luther konnte im Geheimen theologisch weiterarbeiten und fand immer mehr Anhänger. Es kam zur Reformation. Die katholische Kirche bemühte sich der Reformation entgegenzuwirken. Wäre die Kirchenspaltung zu verhindern gewesen? Und würde heute die Rücknahme der Exkommunikation Luthers Sinn machen?

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