Wendepunkte der Kirchengeschichte

Unsere neue 14-teilige Serie ist eine Reise durch 2000 Jahre Christentum. Auf diesem Weg durch die Kirchengeschichte gibt es Wendepunkte. Wendepunkte der Kirchengeschichte sind Kristallisationspunkte von Ereignissen, die das Glaubensleben grundlegend beeinflusst haben. Robert Rauhut spricht mit dem Historiker Ulrich Nersinger u.a. über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero, den “Sacco di Roma” und die Schlacht von Lepanto. Zu den Themen gehören aber auch Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte wie die Enzyklika “Mit brennender Sorge”, das Attentat auf Papst Johannes Paul II. und der historische Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Folge 5 - 11. November 1417: Die Papstwahl Martins V. auf dem Konzil von Konstanz

1417 stritten drei Männer um die höchste Würde in der katholischen Kirche. Jeder von ihnen beanspruchte den Stuhl des hl. Petrus. Es war zum „Großen Abendländischen Schisma“ gekommen. In die Bodenseestadt Konstanz wurde ein Konzil einberufen, das sich durch die Zusammensetzung seiner Teilnehmer und die Besonderheit seiner Entscheidungen als einmaliges Geschehen seiner Art erwies. Am 11. November 1417 kam man zur Beilegung des Konfliktes um den Thron des Apostelfürsten. Der römische Adelige Oddone Colonna wurde als Martin V. (1417-1431) zum alleinigen, dann allseits anerkannten Oberhaupt der Kirche gewählt. Die Papstwahl auf dem Konzil von Konstanz wirft eine wichtige Frage auf: Wie ist der noch heute in die Diskussion gestellte „Konziliarismus“ zu bewerten?

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