Wendepunkte der Kirchengeschichte

Unsere neue 14-teilige Serie ist eine Reise durch 2000 Jahre Christentum. Auf diesem Weg durch die Kirchengeschichte gibt es Wendepunkte. Wendepunkte der Kirchengeschichte sind Kristallisationspunkte von Ereignissen, die das Glaubensleben grundlegend beeinflusst haben. Robert Rauhut spricht mit dem Historiker Ulrich Nersinger u.a. über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero, den “Sacco di Roma” und die Schlacht von Lepanto. Zu den Themen gehören aber auch Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte wie die Enzyklika “Mit brennender Sorge”, das Attentat auf Papst Johannes Paul II. und der historische Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Folge 4 - 16. Juli 1054: Konstantinopel – Das Morgenländische Schisma

Die Spaltung der Kirche in eine des Westens und eine des Ostens vollzog sich nicht an einem Tag. Eine jahrhundertelange Entwicklung hatte die beiden Kirchentraditionen einander entfremdet. Dennoch setzte der 16. Juli 1054 eine Zäsur, einen Wendepunkt. An diesem Tag legte der päpstliche Legat Kardinal Humbert da Silva Candida auf dem Altar der Hagia Sofia in Konstantinopel eine Exkommunikationsbulle nieder – es war der Auftakt zum sogenannten „Morgenländischen Schisma“. Was war diesem Akt vorausgegangen? Und warum glaubte man damals trotz dieses dramatischen Geschehens noch nicht daran, dass damit eine Trennung auf Dauer vollzogen sein sollte?

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