Wendepunkte der Kirchengeschichte

Unsere neue 14-teilige Serie ist eine Reise durch 2000 Jahre Christentum. Auf diesem Weg durch die Kirchengeschichte gibt es Wendepunkte. Wendepunkte der Kirchengeschichte sind Kristallisationspunkte von Ereignissen, die das Glaubensleben grundlegend beeinflusst haben. Robert Rauhut spricht mit dem Historiker Ulrich Nersinger u.a. über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero, den “Sacco di Roma” und die Schlacht von Lepanto. Zu den Themen gehören aber auch Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte wie die Enzyklika “Mit brennender Sorge”, das Attentat auf Papst Johannes Paul II. und der historische Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Folge 2 - 13. Juni 313: Das Toleranzedikt von Mailand

Am 13. Juni 313 verschaffte das „Toleranzedikt von Mailand“ den Christen im Römischen Reich die Möglichkeit, ihren Glauben ungehindert auszuüben. Kaiser Konstantin der Große hatte erkannt, welche Möglichkeiten die neue Glaubensgemeinschaft Rom bot, denn der alte heidnische Götterglaube war nicht mehr fähig, das riesige Reich zusammenzuhalten. Aus der einst von den Cäsaren misstrauisch beäugten und blutig verfolgten Christengemeinde wurde nur wenige Jahrzehnte später eine das Römische Imperium stärkende, ja tragende Institution. Was bedeutete das Toleranzedikt für die Kirche im Einzelnen. Wieso gerät die „Konstantinische Wende“ und ihre Weiterentwicklung heute in die Kritik? Was muss man darauf erwidern?

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