Wendepunkte der Kirchengeschichte

Unsere neue 14-teilige Serie ist eine Reise durch 2000 Jahre Christentum. Auf diesem Weg durch die Kirchengeschichte gibt es Wendepunkte. Wendepunkte der Kirchengeschichte sind Kristallisationspunkte von Ereignissen, die das Glaubensleben grundlegend beeinflusst haben. Robert Rauhut spricht mit dem Historiker Ulrich Nersinger u.a. über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero, den “Sacco di Roma” und die Schlacht von Lepanto. Zu den Themen gehören aber auch Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte wie die Enzyklika “Mit brennender Sorge”, das Attentat auf Papst Johannes Paul II. und der historische Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Folge 7 - 6. Mai 1527: Der „Sacco di Roma“

Der 6. Mai 1527 ist ein Datum, das der Ewigen Stadt bis zum heutigen Tag in Erinnerung geblieben ist, das sie nicht vergessen hat. Die spanisch-deutsche Soldateska eines christlichen Monarchen, Kaiser Karls V., war plündernd und mordend nach Rom gezogen. Brandschätzungen und unvorstellbare Gräueltaten kennzeichneten das Geschehen. Der Papst entging nur knapp dem Verlust seines Lebens und konnte in die Engelsburg flüchten. Für seine Leibwache, die Päpstliche Schweizergarde, wurde der 6. Mai zur Bluttaufe und zum Ehrentag, an dem Jahr für Jahr neue Rekruten auf den Schutz des Oberhauptes der katholischen Kirche feierlich eingeschworen werden. Die Hintergründe, Auswirkungen und Aktualität des „Sacco di Roma” versucht diese Folge zu erhellen.

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