Vom Feind zum Freund

Als Kopernikus 1543 starb, hatte er im gleichen Jahr mit seinem Buch über die Umläufe der Planeten ein neues Kapitel im Drama zwischen Wissen und Glauben aufgeschlagen. Der Domherr von Frauenburg begründete eine Wissenschaft, die sich gegen seinen Willen durch ihren Titanismus bald im Gegensatz zur Kirche befand. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde aus diesem Gegensatz eine veritable Feindschaft. Dabei können die Feinde durchaus Freunde sein, was sich aber erst im 20. Jahrhundert gezeigt hat, nachdem die Wissenschaft eine überraschende Wende vollzogen hat. Der titanische Kampf zur Eroberung der Natur hat nicht die Natur erobert, sondern zur tieferen Erkenntnis Gottes geführt. Professor Dieter Hattrup stellt im Gespräch mit Robert Rauhut in der 13teiligen Sendereihe von EWTN bedeutende Gestalten vor, welche die Entwicklung von Naturwissenschaft und Glaube in der Neuzeit geprägt haben.

Folge 8 - Ende aller Titanen bei Max Planck (1858 – 1947)

Im achten Gespräch zwischen Robert Rauhut und Professor Dieter Hattrup geht es um die große Revolution in der Physik, wodurch alte Feinde in den Stand gesetzt werden, neue Freunde zu werden. Nach einem überlieferten Gesetz in Philosophie und Physik gibt es keine Sprünge in der Natur. Aber Planck benutzte Sprünge, um ein schwieriges Problem der Physik zu klären, die sogenannte Strahlung des schwarzen Körpers. Das hat unsere Vorstellung von der Natur auf den Kopf gestellt. Damit wird Freiheit in der Natur anders als bei Newton wieder denkbar, und Freiheit ist eine Vorbedingung für den Glauben.

Vielen Dank, dass Sie das Programm von EWTN.TV schauen. Unsere Mission ist es, das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu allen Menschen zu bringen. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung, denn EWTN.TV wird allein von Ihrer Spende getragen. Bitte spenden Sie für EWTN.TV.

ewtn.de/spenden?donation_custom_field_5591=vff

×

Contact