Römische Notizen

Wer sich mit dem Papsttum, Rom und dem Vatikan beschäftigt, tritt in ein gut zweitausendjahrealtes Universum ein, das einen fast unerschöpflichen Fundus von historischen Geschehnissen und Gegebenheiten in sich birgt. So manches davon erscheint „kurios“ und vermag sogar den Historiker staunen zu lassen. Robert Rauhut unternimmt mit dem renommierten Romkenner Ulrich Nersinger einen Streifzug durch vatikanische „Kuriositäten“, die manch Wissenswertes vermitteln und sogar nützliche Katechesen bereithalten. Die Sendereihe „Römische Notizen“ möchte in 13 Folgen den Zuschauern einen interessanten und nicht alltäglichen Blick in die vielen Menschen so seltsam anmutende Welt des Papstes und des Vatikans ermöglichen.

Folge 8 - Tratsch und Spott rund um den Papst

Das Leben in der Stadt der Päpste bestimmten „allegrezze“ (Vergnügungen) wie der Römische Karneval, aber auch der satirische Umgang mit dem Papst und den Institutionen der katholischen Kirche. Bis zum Ende des alten Kirchenstaates im Jahre 1870 wurde der Karneval von den Nachfolgern Petri nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert. Die damaligen Päpste ließen auch Kritik auf ihre Person und Politik zu, so durch den steinernen Spötter Pasquino und den römischen Volksdichter Belli.

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