Katholische Soziallehre II - Orientierung, die Menschen wieder gewinnt

In dieser neuen 14-teiligen Serie thematisiert Robert Rauhut im Gespräch mit Professor Elmar Nass das große soziale Potential des christlichen Glaubens. Er bietet uns mit der Soziallehre der Kirche einen Kompass für komplizierte ethische Fragen an. Dazu zählen Herausforderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Diese zweite Staffel zur christlichen Sozialethik ruft den Kompass in Erinnerung und macht ihn zu einer überzeugenden Orientierung für aktuelle Anwendungsfelder.

Folge 2 - Entzauberung des Selbstbestimmungsprinzips

In Episode 2 spricht Robert Rauhut mit Prof. Dr. Elmar Nass über die "Entzauberung des Selbstbestimmungsprinzips". Die Postmoderne erklärt die Selbstbestimmung zum obersten ethischen Prinzip. Das gilt vor allem für Fragen des Lebensschutzes. Die obersten Gerichtshöfe in Deutschland und Österreich haben die Türen weit geöffnet zur kommerziellen Euthanasie. Einige evangelische Vertreter proklamieren, kirchliche Einrichtungen sollten sich solcher Praxis nicht verschließen. Verwiesen wird auf die Ethik Kants. Der aber lehnt den Selbstmord kategorisch ab. Sein Autonomiebegriff fordert Verantwortung vor unbedingten Pflichten. Das gilt erst recht für Christen, in deren Namen kommerzielle Euthanasie nicht stattfinden sollte.

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