Jesus Christus - Gott auf Erden

Jesus Christus ist die Antwort auf viele Fragen. Zunächst ist er der erwartete Messias der Juden. Man kann in ihm den Gottesknecht sehen, wie das Buch Jesaja sagt; aber auch den Retter und Heiland der Nichtjuden, weil er die Lösung eines alten Rätsels bringt. Der endliche Mensch will aufsteigen zu Gott, zur ganzen, großen Wirklichkeit, zur Unendlichkeit! Aber das ist nicht möglich, sagt die Erfahrung der Jahrtausende. Der Aufstieg gelingt immer nur ein bißchen und ist im ganzen nie gelungen. In Christus feiern die Christen das Gegenteil, sie feiern den Abstieg. Gott ist Mensch geworden, damit der Mensch zu Gott gelangen kann. So lautet eine tiefsinnige Formel aus der Alten Kirche. Robert Rauhut schaut im Gespräch mit Professor Dieter Hattrup diese Wahrheit hier von neuem an.

Folge 7 - Moderne Theologen und das Vertrauen

Es gibt einen tiefen Spruch aus der Alten Kirche, der lautet: Gott wurde Mensch, damit der Mensch zu Gott gelangt: Wörtlich bei Athanasius um das Jahr 373: ‚Der Logos ist Mensch geworden, damit wir Gott werden.‘ So redeten alle Kirchenväter. Heute hat sich über den Satz eine geistige Blindheit gelegt, wenn Theologen meinen: Damals zündende patristische Parolen würden heute auf beinahe völliges Unverständnis stoßen. Ja, den Worten nach will keiner Gott werden, der Sache nach aber um so mehr. Alle wollen immer älter werden, einige lassen sich einfrieren für das ewige Leben auf Erden, andere glauben an die Weltformel des Allwissens. So wollen die Menschen von heute Gott werden, ohne von Gott zu sprechen. Kann das gelingen?

-

Vielen Dank, dass Sie das Programm von EWTN.TV schauen. Unsere Mission ist es, das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu allen Menschen zu bringen. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung, denn EWTN.TV wird allein von Ihrer Spende getragen. Bitte spenden Sie für EWTN.TV.

ewtn.de/spenden?donation_custom_field_5591=jcg