In dunkler Zeit - Pius XII. und die Ewige Stadt (1943-1944)

„Pius XII. und der 2. Weltkrieg“. Die Beschäftigung mit diesem Thema erweist sich als schwierig und brisant. Die damalige Rolle des Papstes wird seit vielen Jahren mit negativen Vorzeichen gesehen und dies obwohl Pius XII. sich wie kein anderer in dieser Zeit als Beschützer der Menschen, unabhängig von ihrer Rasse, Nationalität und Religion, erwies. Wie muss man mit der Thematik umgehen? Welche Schwierigkeiten gibt es dabei? Kann man Abhilfe schaffen? Wird die Öffnung der Vatikanarchive neue Erkenntnisse bringen? Das in den letzten Jahrzehnten kolportierte Bild zu korrigieren, kann auch durch eine sachliche Darstellung der Zeit, in der Rom von deutschen Truppen besetzt war, in Angriff genommen werden. Die erste Folge der Serie „In dunkler Zeit – Pius XII. und die Ewige Stadt (1943-1944)” vermittelt Wissenswertes zur Situation Italiens im 2. Weltkrieg. So zeigt sie u.a. auf, wie der Papst im Gegensatz zu den politisch Verantwortlichen in Italien auf die Bombardierungen der Ewigen Stadt reagierte und der verzweifelten Bevölkerung Hoffnung gab. Das Gespräch führt Robert Rauhut mit dem Historiker Ulrich Nersinger.

Folge 2 - Rom in der Hand der Deutschen

Im September 1943 schließt Italien einen Waffenstillstand mit den alliierten Mächten. Der König und die Regierung verlassen Rom und fliehen nach Süditalien. Das Deutsche Reich reagiert und besetzt mit seinen Truppen die Ewige Stadt. Wie verhält sich der Papst zu dieser Bedrohung? Der neutrale Vatikanstaat muss nun „aufrüsten“ und im Vatikan und auf den exterritorialen Besitzungen des Hl. Stuhls militärisch Präsenz zeigen; er stockt eine der päpstlichen Palastwachen, die Palatingarde, von 500 auf 2.000 Mann auf. In Rom formiert sich der Widerstand gegen die deutsche Besatzung, aufgesplittert in unterschiedliche ideologische und politische Richtungen.

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