Im Dialog mit Josef Pieper - Denkanstöße für unsere Zeit

Im Mittelpunkt dieser 13 Gespräche von Robert Rauhut mit Professor Berthold Wald steht Josef Pieper (1904-1997). Thomas von Aquin hat er seinen eigentlichen Lehrer genannt. Im Stil seines Denkens ist er dem platonischen Sokrates verwandt. Es geht ihm darum, die Frage nach dem Wesen und Sinn unserer Existenz zu wecken und auf diese Weise einen lebendigen Zugang zum christlichen Glauben zu erschließen.

Folge 13 - Die Wahrheit bekennen

„Bekenntnis zur Wahrheit“ meint ein Doppeltes: den Aufweis der Wahrheitsfähigkeit des Menschen gegen alle Versuche, das urmenschliche Vertrauen in den Wirklichkeitsbezug der Vernunft zu untergraben. Und „Bekenntnis zur Wahrheit“ meint die Anerkennung der Wahrheit, wo und wie immer sie uns gegeben ist: im Erkenntnisfortschritt der menschlichen Vernunft, in den weisheitlichen Überlieferungen der Menschheit und in der von Gott selbst zuteil gewordenen Wahrheit, welche Christen die „frohe Botschaft“ nennen. Darin ist Josef Pieper seinem Lehrmeister Thomas von Aquin gefolgt, und in besonderer Weise auch Platon, dem geistigen Ahnherrn aller Philosophie. Solches Bekennen war auch die Grundlage freundschaftlicher Beziehungen mit Romano Guardini, Hans Urs von Balthasar, T. S. Eliot, C. S. Lewis und Joseph Ratzinger. Sie alle haben darin ihre Berufung gesehen, für unsere Zeit „Mitarbeiter der Wahrheit“ zu sein.

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