Darwin 2.0 - Ein Kirchenvater?

Charles Darwin lebte im 19. Jahrhundert und stellte eine bahnbrechende Theorie auf: Alles Lebendige, das heißt, alles Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen sei miteinander verwandt! Nach Darwin war es die Natur, die alles Leben entwickelt hat. Wo aber ist da der Finger des Schöpfers zu sehen? Und wie sieht es mit dem harten Grundsatz der Evolution aus, nach dem nur die Stärksten bestehen bleiben? Wie kann der Urheber der Welt bei solchen Umständen gütig sein? Dieter Hattrup stellt im Gespräch mit Robert Rauhut in einer 13-teiligen Sendereihe die Problematik dar und präsentiert eine Lösung des Konflikts. Mit ihr könnte der gefährliche Darwin 1.0 des 19. Jahrhunderts zu einem guten Darwin 2.0 des 21. Jahrhunderts werden.

Folge 6 - Im Haus in Down bei London

Nach der einen Riesenreise von 5 Jahren macht Darwin keine einzige Reise mehr in seinem Leben. Warum? Er hatte wahrscheinlich genug Stoff zum Nachdenken gesammelt. Auch heiratete er bald, und die Familie hatte 10 Kinder. Erst 1859 veröffentlichte er sein berühmtes Buch „Über den Ursprung der Arten”. Die Frau des anglikanischen Bischofs von Worcester soll danach zu einer Freundin gesagt haben: „Meine Liebe, wir sollen von den Affen abstammen? Oh, laßt uns beten, damit das nicht stimmt. Und wenn doch, dann wollen wir beten, damit es nicht allgemein bekannt wird.” Die Angst war also groß. Und es ist wirklich eine Gnade der späten Geburt, wie sehr wir jetzt den Finger Gottes in der Evolution erkennen können.

-

Vielen Dank, dass Sie das Programm von EWTN.TV schauen. Unsere Mission ist es, das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu allen Menschen zu bringen. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung, denn EWTN.TV wird allein von Ihrer Spende getragen. Bitte spenden Sie für EWTN.TV.

ewtn.de/spenden?donation_custom_field_5591=dwk