Darwin 2.0 - Ein Kirchenvater?

Charles Darwin lebte im 19. Jahrhundert und stellte eine bahnbrechende Theorie auf: Alles Lebendige, das heißt, alles Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen sei miteinander verwandt! Nach Darwin war es die Natur, die alles Leben entwickelt hat. Wo aber ist da der Finger des Schöpfers zu sehen? Und wie sieht es mit dem harten Grundsatz der Evolution aus, nach dem nur die Stärksten bestehen bleiben? Wie kann der Urheber der Welt bei solchen Umständen gütig sein? Dieter Hattrup stellt im Gespräch mit Robert Rauhut in einer 13-teiligen Sendereihe die Problematik dar und präsentiert eine Lösung des Konflikts. Mit ihr könnte der gefährliche Darwin 1.0 des 19. Jahrhunderts zu einem guten Darwin 2.0 des 21. Jahrhunderts werden.

Folge 4 - Die große Reise Darwins II

Ganz ohne Hilfe war aber auch Darwin nicht. Er hatte ein Buch zur Hand, das von den „Prinzipien der Geologie“ handelte. Später war Darwin mit dessen Autor Charles Lyell sogar befreundet. Lyell lehrte die ganz langsame Änderung von Bergen, Flüssen und Seen. Was dieser Brite im Anorganischen sah, das übertrug Darwin auf die organische Natur. Wenn Berge und Flüsse sich im Laufe der Jahrmillionen wandeln, warum dann nicht auch Tiere und Pflanzen? Was er außen in Lateinamerika sah, was er an Tieren und Pflanzen vorfand, was er selbst mit dem Spaten aus dem Boden holte, und was ihm andererseits Lyell in inneren Bildern anbot, das sah er plötzlich in allen Lebewesen, die er beobachtete, in den lebenden und in den verstorbenen. Ganz langsam bildete sich in Darwin die Idee der langsamen Veränderung aller Arten heraus.

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