Darwin 2.0 - Ein Kirchenvater?

Charles Darwin lebte im 19. Jahrhundert und stellte eine bahnbrechende Theorie auf: Alles Lebendige, das heißt, alles Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen sei miteinander verwandt! Nach Darwin war es die Natur, die alles Leben entwickelt hat. Wo aber ist da der Finger des Schöpfers zu sehen? Und wie sieht es mit dem harten Grundsatz der Evolution aus, nach dem nur die Stärksten bestehen bleiben? Wie kann der Urheber der Welt bei solchen Umständen gütig sein? Dieter Hattrup stellt im Gespräch mit Robert Rauhut in einer 13-teiligen Sendereihe die Problematik dar und präsentiert eine Lösung des Konflikts. Mit ihr könnte der gefährliche Darwin 1.0 des 19. Jahrhunderts zu einem guten Darwin 2.0 des 21. Jahrhunderts werden.

Folge 7 - In der Mitte: Das Gold der Ägypter

Wir sind mit der siebten Sendung in der Mitte der 13 Sendungen angelangt und müssen nun überlegen, wie wir mit dem gefährlichen Darwin 1.0 aus dem 19. Jahrhundert fertig werden, der ja nicht nur den religiösen Menschen bedroht, sondern den Menschen überhaupt, weil er ihn zur Maschine macht. Wie können wir Darwin besser verstehen, als er sich selbst verstanden hat? Wie kann er zu einem Darwin 2.0 werden? Das geht nur, weil die Physik des 19. Jahrhunderts im 20. Jahrhundert wesentlich verbessert wurde.
Eine ähnliche Umwandlung weltlichen Denkens haben schon die Kirchenväter vor 1500 Jahren vollzogen, als sie die Weisheit der Griechen mit dem christlichen Glauben verbunden haben. So machte es zum Beispiel Augustinus, der auf das Buch Exodus hinweist: Wie damals die Israeliten beim Auszug aus Ägypten das Gold der Ägypter haben mitgehen lassen, so kann die Theologie ebenfalls Anleihen bei der Philosophie und der Wissenschaft machen, wenn sie die Regeln der Übernahme gut beachtet.

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