Augustinus - Genie und Heiliger

In 15 Sendungen erschließt Prof. Dieter Hattrup im Gespräch mit Robert Rauhut die Bedeutung der „Confessiones“ des Hl. Augustinus für den Menschen heute. Niemals vorher hat ein Mensch so vor seiner Seele gestanden wie Augustinus, sagt Karl Jaspers, und wir ergänzen, auch danach kaum jemand wie er. Mit der Seele schaut der Mensch auf Gott, mit dem Leib schaut er auf die Welt, weshalb er in der Gefahr steht, dort sein Heil zu suchen. Die Welt aber ist vergänglich, daher empfiehlt Augustinus die andere Richtung: „Gehe nicht auf die Märkte hinaus, kehre in dich selber ein, im Inneren des Menschen wohnt die Wahrheit.“

Folge 1 - Die Confessiones – Buch 1

In der 1. Sendung spricht Prof. Dieter Hattrup mit Robert Rauhut über die Entstehung der „Confessiones“ (Bekenntnisse) um das Jahr 400 in Hippo am Mittelmeer. Dort amtierte Augustinus von 396 bis 430 als Bischof. Ihre Ruinen liegen heute nahe Annaba (Algerien). Man hat klug gesagt, die Confessiones seien das Buch eines enttäuschten Perfektionisten, der seine Enttäuschung eingesteht und dennoch auf Vollkommenheit hofft. Augustinus hatte in den Monaten vor seiner Taufe im April 387 die Vollkommenheit erlebt. Zehn Jahre später ist er enttäuscht, er fragt sich: Warum ist das Paradies auf Erden so schnell verflogen? Warum ist das Glück so wenig haltbar? Seine berühmte Antwort: Weil du nur Gast bist auf Erden! „Du hast uns auf Dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir.“

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