90 Jahre Vatikanstaat - Ein Garant für die Freiheit der Kirche

Ulrich Nersinger im Gespräch mit Robert Rauhut

Teil 1 - 90 Jahre Vatikanstaat

„Was nötig ist, um die Seele zusammenzuhalten“ – Mit diesem berühmten Diktum hat Papst Pius XI. einmal die Bedeutung des Vatikanstaates für die Kirche umschrieben. Am 11. Februar 2019 jährt sich die Unterzeichnung der Lateranverträge zum 90sten Mal. In einer zweiteiligen Sondersendung schaut Robert Rauhut im Gespräch mit dem Vatikanexperten und Historiker Ulrich Nersinger auf dieses denkwürdige Ereignis noch einmal zurück. In der Rückschau erschließt sich der Vatikanstaat als Garant für die Freiheit der Kirche. In einer Zeit, in der Christen zunehmend offen und verdeckt Verfolgungen ausgesetzt sind, gilt dies mehr denn je. Im 1. Teil der Sondersendung wird nicht nur ein Blick auf die Geschichte des Kirchenstaats geworfen, sein Ende, die „Gefangenschaft“ des Papstes im Vatikan und die „römische Frage“. Er widmet sich auch den Ereignissen rund um die Lateranverträge von 1929. Der 2. Teil wirft hingegen einen Blick auf die Gegenwart des kleinsten Staates der Welt – seine Symbole und seine Verwaltung. Wer ist heute Staatsbürger des Vatikans? Wie bewährte sich der Vatikanstaat im 2. Weltkrieg? Welche Rolle spielt er auf dem internationalen Parkett? Wie sieht die Zukunft des Vatikanstaates aus? Auch auf diese Fragen versucht die Sendung zu antworten.