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Une fois par mois, la Cinémathèque suisse vous propose de découvrir un court film restauré et numérisé par ses soins.

Die Schweizerfrau an der Arbeit

Produktion: Adolf Forter, Dokumentarfilm AG Zürich
Schweiz, 1958

Der Auftragsfilm Die Schweizerfrau an der Arbeit wurde für die zweite Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit, die SAFFA 1958, hergestellt. Vom 17. Juli bis zum 15. September 1958 präsentierte diese Ausstellung auf der Landiwiese in Wollishofen (Zürich) einen Überblick über das Schaffen und das Leben Schweizer Frauen. Der vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund finanzierte Film bettet die Thematik in einen historischen Überblick ein. Er zeichnet dabei insbesondere die Veränderungen im 20. Jahrhundert nach, in deren Rahmen sich die Arbeitsgebiete und beruflichen Tätigkeiten von Frauen diversifizierten. Mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Chancen- und Lohngleichheit oder der Rollenteilung zwischen Männern und Frauen spricht der Film bis heute aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen an.

An der SAFFA 1958 waren zahlreiche wichtige Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen - Architektur, Kunst, Design usw. - der damaligen Zeit beteiligt. Eine von ihnen war die Journalistin und Verlegerin Trudi Weder-Greiner (1911-2002), die für den Film das Drehbuch schrieb und den Kommentar spricht. Die Radiopionierin, die von 1940 bis 1957 das Programm des Radio Beromünster prägte, stellt damit eine der wenigen weiblichen Stimmen im Schweizer Gebrauchsfilm dieser Jahrzehnte dar.

Die Digitalisierung erfolgte im Rahmen eines umfangreichen Digitalisierungs- und Vermittlungsprojekts zu Zürcher Gebrauchsfilmen der Cinémathèque suisse, das mit finanzieller Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Zürich und der Stadt Zürich Kultur realisiert wird.